The Butchers Masquerade - Matt Dinniman

Ich habe letztens versucht jemandem zu beschreiben, worum es in dieser Serie geht. Das ging ungefähr so:

Ich habe letztens versucht jemandem zu beschreiben, worum es in dieser Serie geht. Das ging ungefähr so:

Das letzte Buch der Green Bone Saga. Die Geschichte umfasst dieses Mal eine Zeitspanne von mehr als einem Jahrzehnt und ist oberflächlich erstmal eher episodenartig. Alles in allem ein schöner Abschluss, und gegen Ende hatte ich einige Figuren schon sehr ins Herz geschlossen – auch wenn ich gelegentlich Probleme hatte, die Namen auseinanderzuhalten.
Generell zur ganzen Reihe: Diese Mischung aus Fantasy- und Mafia-Familienepos (mit Anleihen bei Yakuza oder doch chinesischen Triaden? Ich bin mir nicht sicher, was hier das Vorbild ist. Kekon scheint sich für mich eher an Japan als an China zu orientieren) funktioniert insgesamt für mich überraschend gut. Das Worldbuilding ist spannend genug, dass ich jetzt immer noch mehr will. Insgesamt eine faszinierende Fusion aus Magie und Realwelt.
Definitiv eine Leseempfehlung!
REPLACED beginnt wie ein Versprechen. Ein typischer 2D-Sidescroller-Plattformer mit Pixelgrafik. Wir befinden uns in einer Verfolgungsjagd; auf der Straße im Hintergrund hält ein Fahrzeug an. Es schießt auf uns. Ein Harpunenprojektil verfehlt uns knapp und trifft den Boden im Vordergrund. Die Kamera fährt raus und runter, sie verlässt ihre starre 2D-Perspektive und zeigt uns das Geschoss im Boden. Der Hintergrund wird unscharf, in Pfützen spiegelt sich das Sonnenlicht, die Musik dröhnt. Es ist ein Moment – der Moment, in dem auch der letzte Spieler merkt, dass es sich nicht um eine typische 2D-Erfahrung handelt. Wow.

Es ist einer der besten Momente, die ein Spiel im Jahr 2026 bieten kann. Die Pixel-Art-Welt von Sad Cat Studios sieht aus, als hätte jemand die Engine von Flashback genommen und in eine Zeitmaschine gesteckt. Retro-Ästhetik trifft auf modernes Licht: Cyberpunk-80s mit Neon und Smog. Die cinematische 2.5D-Präsentation macht aus einem Side-Scroller etwas, das sich wie ein Film anfühlt. Nein, es ist nicht das erste Spiel, das die Dimensionen miteinander verbindet – mir fällt da zum Beispiel das grandiose Inside ein –, aber bisher hat es keins so gut inszeniert wie REPLACED.
Und dann ... dann fängst du an zu spielen.

Wer meinen kleinen Sideblog verfolgt (was natürlich jeder sollte – mehr dazu an dieser Stelle), weiß wahrscheinlich schon, dass ich mir vor einiger Zeit ein Ollee Watch Kit geordert habe.
Nun ist sie vor ein paar Tagen angekommen [1] und 20 Minuten Schraubarbeit später war ich auch bereits durch mit dem Thema.
Hier eine Kurzreview Review [2]:

Nachdem ich das dritte Buch zugeschlagen habe, habe ich direkt das vierte Buch begonnen. Und es hat mir gleich um einiges besser gefallen: ein spannendes Setting, Plottwists und selbst die fiktive Hintergrundgeschichte – die im Buch eigentlich nur ein Vorwand für die Story ist – war packend. Nach dem eher durchwachsenen dritten Teil ist dies definitiv wieder ein Schritt in die richtige Richtung!
Gleichzeitig werde ich jetzt aber mit der Serie einen Gang herunterschalten. Eine Reihe Back-to-Back zu lesen, ist ein wenig anstrengend, zumal die Serie noch nicht einmal beendet ist.

Der dritte Teil von Carls Reise durch die Dungeon World wirft uns ins vierte Level (von 16 [1]) und in ein Labyrinth aus U-Bahnen namens "The Iron Tangle".

Letztens las ich diesen Blogeintrag von Philipp über den Umstieg von 1Password auf Vaultwarden und dachte, dass es etwas ist, was für mich auch interessant wäre. Zwar habe ich eine Lifetime-Pro-Lizenz [1] von Enpass, aber natürlich wurde seitdem eine Premium-Lizenz eingeführt, für welche man mich bittet, wieder monatlich zu bezahlen. Ohne diese kann ich keinen Authenticator nutzen oder Passkeys speichern. Ebenso fehlt jetzt eine Warnung bei Datendiebstahl [2]. Dazu gesellt sich auch das leichte Gefühl, dass es kaum spürbare Weiterentwicklung bei dieser App gibt und sie von den Entwicklern nur noch stiefmütterlich behandelt wird.
Also, warum nicht Vaultwarden austesten? Vaultwarden ist eine leichtgewichtige, in Rust geschriebene Open-Source-Alternative zum Bitwarden-Server und ideal für Selfhosting. Es bietet erst einmal alles, was ich mit Enpass machen konnte.
Die Installation war mit Coolify schnell erledigt und ich konnte direkt meinen CSV-Export von Enpass nutzen. Auf Mac und Android konnte ich direkt die jeweiligen Bitwarden-Clients nutzen. Mein erstes Fazit: Bisher bin ich zufrieden. Die Oberfläche ist aufgeräumter und alles gefühlt etwas schneller.
Der einzige Nachteil bisher gegenüber Enpass scheint, dass ich jetzt stärker auf die Cloud angewiesen bin; Enpass hatte hier einen Local-first-Ansatz mit optionalem Backup auf Cloudhoster wie Google Drive oder Dropbox.
Edit: Ich wurde auf Mastodon darauf hingewiesen dass Enpass doch Passkeys in der Pro Lizenz unterstützt. Auch wenn mir die App selber etwas anderes sagt. Es kann sein dass diese Anpassungen entweder noch kommen oder nur die mobilen Apps betreffen. Irgendwie undurchsichtig.

Ouh, ein neues Sanderson-Buch – das letzte ist ja schon mehr als ein halbes Jahr her. Also, was haben wir hier:
Da wir uns scheinbar kollektiv dazu entschlossen haben, unser Internet mit AI Slop vollzumüllen, will ich kurz aufschreiben, wie ich bisher und in Zukunft Künstliche Intelligenz nutze.
Dieser Blog hatte nie wirklich eine klare Richtung. Kein festgelegtes Thema, keine Nische – das war ein bisschen Absicht, ein bisschen Faulheit. Ich wollte einfach über das schreiben, was mich gerade beschäftigt. Dass ich dadurch auch meine Lesemotivation aufrechterhalten wollte, war so erst gar nicht geplant.
Das Problem dabei: Sobald der Alltag dazwischenfunkt, fehlt die Zeit für ordentliche Artikel. Und so kommt es, dass ich aktuell nach jedem Buch ein Foto mache und es hier hochlade. Vorhersehbar und auch zeitlich gut einzuschätzen.
Dennoch fehlte mir irgendwie eine Möglichkeit, Dinge schnell zu teilen, ohne gleich ein langes Essay zu schreiben. Bis ich letztens einen Gedanken hatte.