Florenz Heldermann
"Empty your mind, be formless, shapeless — like water. ... Now water can flow or it can crash. Be water, my friend. Oder Kaffee. Kaffee ist auch gut. — Bruce Lee"

Stell dir vor du hast gerade einen Vertrag über ein postmortales Einfrieren abgeschlossen, wirst auf einer ComicCon von einem Auto angefahren und wachst 120 Jahre später in einem Handmaid's Tale Dystopie Staat auf, nur um dann mit einer sich selbst-multiplizierenden Von Neuman Sonde in den Weltall geschossen zu werden. Das passiert Bob.

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Wenn man von dem seltsam dümmlichen Originaltitel und den wirklich hässlichen Buchcover absieht, ist der erste Teil des Bobiverse ein insgesamt kurzweiliges Buch. Die 300 Seiten sind ein Pageturner. Da Bob sich immer wieder duplizieren kann, haben wir eine große Menge an Charakteren, welche (zu Bobs Ärger) alle ein eine komplett andere Persönlichkeit entwickeln, sich Namen geben wie (Khan, Riker, Mario, Calvin, Homer, etc). Und da sich alle dann auch in verschiedene Richtungen des Universums begeben, handelt es sich auch ein bisschen um eine Kurzgeschichtensammlung mit mehreren Storysträngen.

Gut, es ist nicht gerade intellektuell herausfordernd und ein Gegenwartsnerd, der Nerdsachen macht und SciFi, Comics sowie Cartoons zitiert ist, dann dazu eine Story die irgendwo zwischen Rick & Morty, Star Trek und Doctor Who rumpanscht, das alles ist schon arg formelhaft und auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten. Und zu dieser gehör ich scheinbar. ¯_(ツ)_/¯

Der erste Band hat mir echt Spass gemacht. Man sollte halt nicht erwarten dass man noch lange nach dem "Buch zuklappen" noch lange über das Gelesene nachdenkt.

Wenn mich ein Autor dieses Jahr begeistert hat, dann war es Fredrik Backman. Sieht man vielleicht an meinen überschwänglichen Rezensionen zu Ein Mann namens Ove und Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr leid. Dementsprechend hatte ich auch schon hohe Erwartungen an Britt-Marie war hier [1]. Und diesen galt es gerecht zu werden. Warum das nur teilweise eingetroffen und wieso dieses Buch dennoch grossartig war, erkläre ich jetzt hier.

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Zur Story: Die ordnungsliebende Britt-Marie fängt, nachdem sie ihren Mann aufgrund einer Affäre verlassen hat, ein neues Leben an und landet im vielleicht trostlosesten Ort Schwedens: Borg. Es gibt eine Strasse die hineinführt und auch direkt wieder raus. Dazu eine Pizzeria, die aber gleichzeitig auch Supermarkt, Postamt und Autowerkstatt ist. Eher unfreiwillig wird sie nach und nach in das Leben Borg eingeführt und Borg wird immer mehr zu Britt-Marie.

Britt-Marie ist ist ein indirekter Folgeroman zu "Oma lässt grüßen..." und folgt der titelgebenden Figure Britt-Marie nach den Ereignissen aus dem Vorgänger. Hierbei handelt es sich aber NICHT um eine Fortsetzung, in der Tat wird an keiner Stelle auf den Ereignissen von "Oma lässt grüßen..." eingegangen und dieses Buch ist komplett eigenständig.

Wenn ich den Charakter von Britt-Marie hinunterbrechen müsste: Traumatisiert durch eine unglückliche Kindheit voller Tragödien, ordnungsliebend und gleichzeitig weltfremd. In der Tat so weltfremd dass meine Suspension of Disbelief schon an manchen Stellen hart strapaziert wurde. Aber dennoch ist sie auch gleichzeitig nicht wie Ove, da sie auch zu komplexen Emotionen fähig war und ein paar interessante Ticks und Neurosen aufweist. Ich hab es jedesmal geliebt wenn Britt "unsichtbare Krümel von ihren Rock wischt" oder über Natron nachdenkt.

Zwar ist dieses Buch eine indirekte Fortsetzung (oder Spin Off), aber: Die Ausgangssituation, dass eine sozial-gestörte Person in einem Mikrokosmos voller Personen jeglicher Art hineingerät und anfängliche Vorurteile durch Menschlichkeit und Nächstenliebe ausgetauscht werden, während gleichzeitig die Personen im Umkreis mit Hintergrundgeschichten und Verhalten eine viel stärkere Profilierung bekommen, könnte jetzt auch 1:1 eine abstrakte Inhaltsbeschreibung von Ein Mann namens Ove oder (in Teilen) von "Oma lässt grüßen..." [2] sein, weswegen ich die drei Romane bisher auch als eine Reihe sehe - nicht nur wegen der ziemlich gleichen Buchcover.

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Da ich die Vorgänger beide sehr mochte, konnte ich auch diesem Roman viel abgewinnen. Tolle Figuren und Charakterzeichung, eine lebendige kleine Welt, komplexe Gedankengänge und komplett fehlende Vorhersehbarkeit.

Die tragischen und komischen Elemente aus den beiden Vorgängern waren hier nicht ganz so zu spüren, aber dass ich alleine im Raum beim Lesen laut loslache ist für mich eine Dreingabe und keine Anforderung für ein gutes Buch.

Lediglich das Gefühl dass es sich ein bisschen um einen Aufguss der Vorgänger handelt, konnte ich nicht ganz abschütteln, weswegen ich dieses Buch wohl als den bisher schlechtesten Backman einordne. Aber das ist meckern auf ganz hohen Niveau. [3].

Alle drei Bücher sind bisher in meiner Jahres Top 5.

Als nächstes dann wohl die Bear Town Bücher [4].


  1. Amazon Partnerlink, aber kauft vor Ort wenn möglich ↩︎

  2. Statt weldfremden Rentner, hier unglaublich kluges, einfühlsames allwissendes Kind einsetzen ↩︎

  3. Ungefähr so als würde ich den Film "City of God" etwas schlechter finden, weil ich vorher "Shawshank Redemption" zum ersten Mal gesehen hatte und alles danach kaum mithalten kann ↩︎

  4. Hier ein Amazonlink zu all seinen Büchern auf Amazon. Falls ihr keine lokale Buchhandlung habt und es Amazon sein muss, dann benutzt doch diesen Link und unterstützt diesen Blog. Danke. ↩︎

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The Catcher in the Rye (auf deutsch: Der Fänger im Roggen) ist wieder so ein Buch von dem fast jeder irgendwie schonmal gehört hat. Ohne nachzuschauen fallen mir folgende Dinge ein, ohne nachzuschlagen:

  • Der Attentäter John Lennons hatte angeblich während der Tat dieses Buch dabei und sagte auch dass dieses Buch ihn dazu gebracht hat.
  • JD Salinger hat nur dieses eine Buch geschrieben und es verkauft sich bis heute. Ausserdem hat er jegliche Filmrechte und Adaptionen bis heute untersagt.
  • In den USA bis zuletzt wegen Worten und Inhalt kontrovers diskutiert, hat es das Buch auf diverse Blacklists der Schuleinrichtungen geschafft.
  • Es gab eine South Park Folge in der ein Buch mit diversen Geschmacklosigkeiten geschrieben wurde und genau dieselbe Veröffentlichungsgeschichte durchmacht wie dieses Buch.
  • Und noch ein paar Dinge mehr.

Falls ihr jetzt, so wie ich, dachtet: "Hey, das Buch sollte man bestimmt mal gelesen haben" - braucht ihr nicht, ich hab es für euch getan. Hier die Zusammenfassung damit ihr eure Freunde beeindrucken könnt, offensichtlich voller Spoiler: [1] [2]

Meine Zwischenfazit war:

Etwas phony, etwas corny, auch ein bisschen anstrengend. Vor allem der Protagonist. Es werden oft Dinge wiederholt. Es ist so phony und corny. Und wiederholend. Und anstrengend. Der Protagonist auch. - Ich, auf Twitter

Salinger hat sich scheinbar richtig in die Rolle reinversetzt: Der Protagonist Holden Caulfield ist furchtbar anstrengend, hat eine begrenzten Wortschatz (kann sein dass er es an einer Stelle sogar selbst sagt) und zeigt auf jeder Seite seinen misanthropisches Verhalten. Und 15 (?) jährige Misanthropen mit begrenzten Wortschatz sind jetzt nicht gerade Leute die ich gerne auf eine Tour durch New York begleite. Gegen Ende wird das Buch nochmal interessant, z.B. die Stelle die den Buchtitel erklärt, eine Begegnung mit einem Zuhälter oder das Treffen mit einem alten Lehrer, was wirklich seltsam endet und wirklich mal ein "Was passiert da gerade" in mir hervorruft. Aber das wars dann auch mit den guten Stellen.

Trotz 200 Seiten hat sich das Buch, abgesehen von einigen wenigen Lichtblicken wo es doch mal ganz spannend wurde, gezogen wie Kaugummi. Die Story hat bestimmt mehrere Ebenen [3] und die Charaktere sind bestimmt alle tolle Reflektionen des Amerikas der 50er, ... aber bringt mir halt alles nichts, wenn der Protagonist mich einfach nervt. Mit jedem Wort.

Jetzt ist es raus. Ich bin ein Kulturbanause. Bitte von Hatemail absehen, ich kann nichts dafür. Bin nicht phony genug.

Update (16.7.2021): Heute ist auf Spiegel ein sehr schöner Artikel über Salinger, sein Leben und den Einfluss der dieser Roman auf die Welt hatte. Gerne lesen wer sich für die Figur interessiert - spannender als das Buch ist er allemal.


  1. Spoiler: Die Geschichte handelt von Holden, der in den 50er Jahren gerade dabei ist von seiner Schule zu fliegen, was er aber nicht schlimm findet weil er dort sowieso niemanden mag. Irgendwann prügelt er sich mit seinen Zimmernachbarn und fährt nach New York um dort auch alle doof zu finden. Ausnahmslos. Wenn er jemanden mag, dann macht er meistens was dummes und findet die Person dann doch wieder doof. Zum Schluss findet er mal jemanden nicht kacke und geht zum Therapeuten. Ende. ↩︎

  2. Falls ihr damit wirklich eure Freunde beindrucken konntet, solltet ihr euch übrigens neue Freunde suchen. ↩︎

  3. ...über die Jahre hineininterpretiert bekommen. Der Wikipedia Eintrag zu dem Buch ist eine Goldgrube ↩︎

“We should forgive our enemies, but not before they are hanged.”

Mit diesem Zitat von Heinrich Heine beginnt der zweite Teil von Joe Abercrombie's First Law Reihe, erklärt dadurch den Titel und setzt die Stimmung die einem in dieser (Dark?) Fantasie Geschichte erwartet. Brachiale Gewalt, Reisen durch seltsame Länder, Intrigen, Verschwörungen, ... . Dieses Buch hat alles. Und es war toll.

Before They Are Hanged - Joe Abercrombie (The First Law #2)

War "The Blade Itself" für mich eher ein Setup für das Worldbuilding, welches eher nur lose eine zusammenhängende Geschichte erzählt und erst sehr spät anfing seine Stärken auszuspielen, macht der zweite Teil sehr viel richtig. Die Figuren sind alle inzwischen in den Köpfen etabliert und können sich weiterentwickeln. Das Worldbuilding wird weiter voran getrieben und es macht mehr und mehr Spass etwas über "The Circle of the World" zu erfahren. Wie ist die Welt entstanden, Schöpfungsmythologie, alte zerfallene Reiche und Konflikte, es gibt eine eigene Heldensage - ähnlich dem Olymp oder Asgard. Spannend.

The Circle of the World - Map by Adam Whitehead

Und ja - es ist brutal. Abercrombie beschreibt Folter- und Kriegsszenen so, dass man manchmal einfach weggucken will. Es gibt immer wieder Gewaltausbrüche, aber so gut beschrieben dass man ein Gefühl von Ekel und Faszination erlebt. Definitiv nichts für schwache Nerven. Wobei die meisten dieser Szenen von den Charakteren zumindest nicht unreflektiert behandelt werden. Es gibt innere Konflikte und Verarbeitungen über das geschehene und die Gewalt scheint nicht NUR der Gewalt wegen im Buch zu sein, tragen zur Figurenentwicklung bei.

Auch interessant, in diesem, als auch im letzten Buch geht es im weitesten Sinne um Konflikte zwischen Imperien und Königreichen, aber nicht einmal kommt ein solcher Herrscher als Figur vor, es wird über diese gesprochen, was sie machen, was sie tun, aber das ganze Narrative ist komplett auf den unteren Ebenen. Und hier passiert viel: Wie ich schrieb, Band 1 war eher ein Setup, in diesem Teil konnten sich Figuren entwickeln. Glaubwürdig entwickeln, vielleicht nicht immer komplett unvorhersehbar, aber trotzdem überraschen. Die Figur des Inquisitors Glotka ist hier vermutlich am besten gezeichnet, eine gemeinere, ruchlosere Version eines Tyrion Lannisters aus Game of Thrones.

Ich habe in meinem Leben noch nicht viel Fantasy gelesen. Ich kenne die Herr der Ringe Bücher, sah Game of Thrones, und sonst war ich vermutlich eher im Videospielbereich mit dem Genre in Kontakt. Mir fehlen also ein bisschen die Vergleichsmöglichkeiten, aber was ich bisher zu der "First Law" Saga* sagen kann ist: Es macht verdammt viel Spass und ich freu mich auf Band 3!

June 24, 2021

LiedGut III

Es ist Juni und es gibt neue Favorites. Der letzte Monat war scheinbar größtenteils von Hip Hop geprägt. Auch interessant: Gleich zwei Bands mit Blechblasinstrumenten, die trotzdem unterschiedlicher nicht sein könnten. Und zwei Songs die zumindest im Songtitel das Wort "Stadt" haben.

Photo by Uwe Conrad on Unsplash

Photo by Uwe Conrad

Vizediktator - Stadt aus Gold

Ich weiss nicht worum es in diesem Song genau geht, aber jedenfalls wird manchen Leuten der Tod gewünscht. Mit einem catchy Refrain. Hab' direkt die Platte geordert.

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Moop Mama - Stadt die immer schläft

Bleiben wir in der Stadt - mit Moop Mama. Alternative Hip Hop Band, arbeiten ohne Samples, dafür mit einem Orchester Blechblasinstrumenten. Klingt ziemlich cool und dieser Track ist unglaublich chillig. Am besten hören bei einem nächtlichen Spaziergang durch die Stadt eurer Wahl.

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Manfred Krug - Wenn's draußen grün wird

Ich hörte diesen Song und musste da nochmal auf den Interpreten gucken. Ist dieser fröhliche Postpop - der sich seltsam modern anhört - wirklich von Manfred "Auf Achse" Krug gesungen worden? Wow. Ich meine ... Wow. Das Ding fetzt.
Und wenn wir schon über Manfred reden - am besten auch mal in seine Deutsch Interpretation (sowas hat man scheinbar damals gemacht) von "House of the Rising Sun" reinhören. Nicht dass sie besonders einfallsreich wäre - nein: Weil das Schlagzeug in der zweiten Hälfte sich so Trip Hop'ig anhören, dass man denken könnte das Portishead sich hier bedienen könnte.

Danke an Rxtxr für den Tip.

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Dillon - Contact Us

Dillon. Scheinbar relativ bekannt, tauchte diese Dame erst in meinem Spotify Wochenmix auf. Hatte letztens wohl auch Beef mit Lena "Larv oh larv" Meyer-Landrut. Der Songtext ist ziemlich abstrakt, aber ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte dass es darum geht dass jemand jemand anderen kontaktieren soll. Oder so.

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Slug (of Atmosphere) - Not Another Day

Wenn es um Conscious Rap (oder Alternative Hip Hop) geht, komm - zumindest ich - nicht um Atmosphere vorbei. Wunderbare Texte, Ohrwurmbeats, Atmosphere ist schon eine Klasse für sich. Hier eine Liveaufnahme von "Not Another Day", aufgenommen in 2008, in einer Acoustic Version, gesungen von einem langhaarigen Slug. Wunderschöne Atmosphäre (Pun not intended) und zeigt dass Slug auch ein ganz passabler Rapper ist. Und unglaublich sympathisch.

Unbedingt die Version auf YouTube anschauen. Der Spotifylink beinhaltet die Originalversion - auch gut, aber weniger feel.

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Handsome Boy Modeling School, Róisín Murphy, J-Live - The Truth

Vor ein paar Monaten kennengelernt und vermutlich einer meiner Top Plays in 2021. Hinter Handsome Boy Modeling School verbergen sich Prince Paul und Dan the Automator und insbesondere Dan's Handschrift ist deutlich zu hören. Es hat vermutlich den Weg den Dan The Automator bzw. sein Pseudonym Nathaniel Merriweather mit dem spirtuellen Nachfolgeprojekt "Lovage: Music to make Love To Your Old Lady By" geht deutlich geprägt. Die Stimmung die durch Moloko Frontfrau Róisín Murphy transportiert wird, passt perfekt und Galt MacDermot "Coffee Cold" Sample ist so unglaublich passend. [1] Und dann kann ich jetzt auch noch auf die Drums eingehen, genauer die Snare, ich wusste bis dato nicht dass eine Snare so viel Spass machen kann. Checkt auch gleich das DrumSample!

Falls es noch nicht bemerkt wurde - dieser Track ist großartig und sollte von jedem gehört werden.


  1. Apropros - dasselbe Sample wurde von Blumio vor vielen vielen Jahren in seinem Track "Hey Mr. Nazi" benutzt und man merkt einen deutlichen Unterschied in der Verwendung. Bei Blumio ist es fast unpassend, bei HMS kommt es mir vor als wäre es genau für diesen Track geschrieben worden. ↩︎

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David Axelrod - Holy Thursday

Wo wir schon von Drum Samples reden: Letztens mal wieder Zeit mit dem MPC verbracht und auf der Suche nach guten Drum Samples auf diesen Track gestoßen. Zum einen beeindruckend wieviel Sample Potential dieser Track hat - schaut man bei WhoSampled sieht man dass das auch viele andere so sehen. Und dann ist der Track einfach auch für sich gut. Chillige Drumbreaks, minimaler Melodieeinsatz, der Kopf wackelt von alleine.

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Brass Against - Nobody Speak / Bullet in your Head

Brass Against - ein Blechblasinstrument Orchester mit Vorliebe für Protestsongs Coverversionen, insbesondere von Rage Against the Machine hat hier ein Mashup von RATM's "Know your Enemy" und DJ Shadows / Run The Jewels "Nobody Speak" abgeliefert. Wow.

Hier habe ich übrigens eine Playlist mit allen Brass Against Songs, sowie deren Originalen gebastelt.

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Alle Songs finden sich auch in meiner Spotify Playlist.