flore.nz

Ein Untertitel, der mich treffend beschreibt. Unbedingt vor Livegang austauschen

Prelude To Foundation Frontcover

Okay, zugegeben, jetzt will ich die Reihe nur noch abarbeiten, denn eigentlich wäre der vorherige Teil – Foundation and Earth – ein guter Abschluss der Reihe gewesen. Aber gut, das Buch stand bereits im Regal (ebenso wie der wirklich letzte Teil, aber zu dem kommen wir noch), und ich ziehe es jetzt durch.

Wie der Name schon erahnen lässt, ist Prelude to Foundation ein Prequel. Es ist zeitlich vor dem Originalen Foundation-Buch angesiedelt und erzählt ... was erzählt es eigentlich? Vielleicht am ehesten, wieso die mystische Figur Hari Seldon die Psychohistorik entdeckt hat, dabei aber von einigen Parteien über den ganzen Planeten Trantor verfolgt wird.

Prelude To Foundation Backcover

Gefallen hat mir, dass es keine weiten Reisen von Planet zu Planet gibt, sondern das Buch nur auf dem Planeten Trantor und in seinen Bezirken spielt, die alle eigentlich eine eigene Welt für sich sind. Dass Hari Seldon nun aber auch so etwas wie ein Martial-Arts-Mathematiker [1] ist, fand ich wieder etwas lächerlich.

Und dann kommt das typische Prequel-Problem: Wir WISSEN, dass der Figur nichts passieren wird und sie zu keiner Zeit auch nur ansatzweise in Gefahr besteht. Dies nimmt dem Buch durchaus Spannung. Gleichzeitig ist die Story so vage, dass ich im Buch nie so richtig sagen konnte, WAS Asimov hier eigentlich erzählen will. Und einen Plottwist am Ende hat man – zumindest wenn die vorherigen Bücher noch so frisch sind wie bei mir – schon von Weitem kommen sehen.

Also, abseits davon: Das Buch hat unterhalten. Mehr leider auch nicht.

Anmerkung: Auf der Übersichtsseite der Serie habe ich ein kleines Glossar zusammengestellt. Vielleicht hilfreich für den einen oder anderen Leser.


  1. Mathe Arts... hahahaha ha.... haha... ok. ↩︎

Dieses Jahr war ich wieder einmal auf der Beyond Tellerrand Konferenz in Düsseldorf. Ehrlich gesagt, ich habe schon den Überblick verloren, wie oft ich dabei war. Es ist jedes Mal ein bisschen wie ein Klassentreffen – ich sehe viele alte Bekannte, Stimmung ist immer großartig, Gutes Essen, gute Gespräche, ... und lerne noch was dabei.

Die Venue: Das CapitolTheater in Düsseldorf
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Foundation and Earth

Foundation and Earth ist die direkte Fortsetzung von Foundation’s Edge und setzt nahtlos dort an, wo der Vorgänger endet. Protagonist Golan Trevize hat das Schicksal der Galaxie entschieden, doch seine Neugier ist noch nicht gestillt. Er setzt seine Suche nach dem Ursprung der Menschheit fort, in der Hoffnung, entscheidende Antworten zu finden.

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Foundations Edge - Isaac Asimov

Isaac Asimov prägte mit seiner Foundation-Serie maßgeblich das Genre. Beginnend in den 1950er Jahren, stellt die Serie eine faszinierende Mischung aus historischer Einsicht und futuristischer Vision dar, die auch heute noch Leser weltweit begeistert. "Foundation's Edge", der vierte Band, setzt diese tiefgreifende Erkundung von Zivilisationszyklen und Wissensdynamik fort.

Und nun wo ich "Robots and Empire" - das Bindeglied zwischen der Robots und Foundation Serie - mich wieder in die Serie zurückgeholt hat, habe ich mit dem vierten "Foundation"-Buch weitergemacht . Ähnlich wie der letzte Teil der Original-Trilogie, ist es mehr ein Spionagethriller als klassische Science-Fiction.

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Ich mag die Cover schon sehr gerne. Quelle: Robots and Empires, Isaac Asimov, Harper Voyager Books

Es sind mehr als zwei Jahre vergangen, seit meiner unverhältnismäßig langen Tirade gegen „Robots of Dawn“, den ersten Versuch Asimovs, seine beiden Hauptserien Foundation und Robots retroaktiv zusammenzuführen. Eigentlich hatte ich auch nicht wirklich die Motivation, die Reihe fortzuführen. Nun stand die Buchreihe aber seitdem immer sehr in Sichtweite in meinem Regal – einfach schon, weil die Harper Voyager Reihe einfach sehr schön anzusehen ist – und irgendwie hat es mich schon gewurmt, dass ich so einfach aufgegeben habe. Und nun sind wir hier, und ich bereue etwas, so lange gewartet zu haben.

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Ok, glitzert ganz nett. — The Obstacle is the Way - Ryan Holiday - Frontcover
Den YouTube Kanal von Ryan verfolge ich schon seit geraumer Zeit und - wenn auch teils sehr theatralisch - kann ich seinen Videos teilweise etwas abgewinnen. Und ob es nun der allmächtige Algorithmus, meine Bubble oder einfach nur Zufall war, sein Buch wurde mir immer wieder vorgeschlagen, also ... warum nicht.

Knapp 180 Seiten und ein paar Notizen und Textmarkerhighlights später muss ich leider sagen: "Uff".

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Meine YouTube Bubble hat mich letztens auf dieses Buch verwiesen. Ein Buch dessen Name mir schon sehr oft begegnet ist, ich aber mehr oder weniger ignoriert habe. Dies hat etwas mit Ego [1] und auch meinen moralischen Vorstellungen [2] zu tun.

How to win friends and influence peope - Frontcover

  1. "Ich? Ich muss doch keine Freunde gewinnen, ich hab doch genug!" - Natürlich mehr oder weniger Schwachsinn, man kann nicht genug Freunde haben und ausserdem - als kinderloser Mann mittleren Alters merkt man schnell dass viele nahe und gute Freunde mehr und mehr ihren Fokus in Richtung Familie lenken und man öfter alleine dasteht als man zugeben möchte ↩︎

  2. “Influencer? Nein danke. Und sowieso, klingt ziemlich nach Manipulation” - Ok, dass würde ich heute immer noch so unterschreiben, aber teilweise hat der Titel vielleicht auch ein Wording Problem. Geht also in Ordnung. ↩︎

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